Für Qualität und Sicherheit gibt es keine Alternative.
Biokompatibilität beim Patienten muss erste Priorität sein!
In Zahnersatz enthaltene Metalle und Kunststoffe sind potentielle Allergene. Diese Eigenschaft erwerben sie durch Bindung von löslichen Metallionen oder Kunststoffmolekülen an körpereigene Proteine und Zellen. Die höchste allergene Potenz haben Nickelionen, jedoch sind auch Gold-, Palladium-, Silber-, Kolbalt-, Quecksilber-, in wenigen Fällen auch Platin- und noch seltener Titanionen, als Allergene identifiziert worden.
Abb. Messung des Hautwiderstandes am Akupunkturpunkt
Grundlage der neuen bioenergetischen Verfahren ist die vor ca. 50 Jahren entwickelte Elektroakupunktur nach Voll. Nicht nur für die Allgemeinmedizin sondern auch für die Zahnheilkunde bedeuten die mit der Zeit immer weiter entwickelten Methoden eine wertvolle Erweiterung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Sie ermöglichen vor allen Dingen die Erkennung der ursächlichen Zusammenhänge eines Krankheitsgeschehens. Während z.B. mit Hilfe von Röntgenaufnahmen vorhandene Herde im Kieferbereich nur bis zu 40% erkannt werden können, ist mit Hilfe bioenergetischer Messverfahren eine vollständige Zahnherddiagnostik möglich.
Belastungen des Organismus sowohl durch die verschiedensten Umweltgifte, Nahrungsmittel als auch durch zahnärztliche Werkstoffe lassen sich erkennen.
Zu diesen Noxen, die zu dem Krankheitsbild der so genannten Vegetativen Dystonie führen können, gehören z. B: Abgase, Rauch, Staub, Farbstoffe, Genussmittel, Insektizide, Herbizide, Fungizide, Biozide, Kunstdünger, Konservierungsmittel, Kosmetika, Kunststoffe, Lösungsmittel, Nahrungsmittel und Getränke, pharmakologische Mittel, Wachstumshemmer, Waschmittel, Weichmacher und
zahnärztliche Werkstoffe
Es gibt nun eine Reihe zahnärztlicher Werkstoffe, die zu Unverträglichkeitsreaktionen führen können. Hierbei spielt das Amalgam und dessen Einzelbestandteile wie Silber, Kupfer, Quecksilber, Zinn und Zink eine große Rolle, besonders dann, wenn neben Amalgamfüllungen noch andere Metalle in der Mundhöhle vorhanden sind wie z. B. Goldgussfüllungen, Goldkronen, Metallkeramik mit Cadmiumverbindungen, Chrom-Kobald-Molybdän –Prothesen, Silber- Palladium Legierungen etc.
Wenn ein Patient metallische Zahnersatzmaterialien im Mund hat, so entstehen
zwischen diesen verschiedenen Metallen galvanische Ströme (Pathogalvanismus).
Denn der Speichel ist ein Elektrolyt, also ein Stoff, der aufgrund seiner in ihm
gelösten Salze elektrische Ströme weiter leitet. Im täglichen Leben machen wir
von dieser Art der Strombildung gerne Gebrauch. Eine gewöhnliche Batterie ist
nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Im Mund hingegen ist dieser physikalische
Effekt alles andere als erwünscht. Metalle haben im Mund nichts zu suchen, da
sie aufgrund der Strombildung das biologische System Mensch negativ
beeinflussen.
Zum Untersuchungsgang einer Unverträglichkeit gegenüber zahnärztlichen Werkstoffen gehören:
1.Registrierung vagabundierender Ströme und Spannungen in der Mundhöhle und Aufnahme eines Metallstatus
2.Bioenergetischer Test zu diagnostischen Zwecken mit Hilfe potenzierter zahnärztlicher Werkstoffe, bei unklaren Testergebnissen Laboranalyse, LTT Test
3.Feststellung einer Organbelastung.
Zur Therapie einer Unverträglichkeit zahnärztlicher Werkstoffe sind folgende Maßnahmen erforderlich:
1. Entfernung aller unverträglichen Materialien aus der Mundhöhle.
Bei Amalgamunverträglichkeit Ersatz aller Amalgamfüllungen durch ein nichtmetallisches,
individuell ausgetestetes verträgliches Füllmaterial. Zähne, deren Dentin durch das Amalgam vollständig verfärbt ist, müssen
fast immer entfernt werden.
2. Enttoxinierungskur, Mesenchymreaktivierung
Die Entfernung des Amalgam aus der Mundhöhle allein genügt nicht. Die im Laufe mehrer Jahre erfolgte Belastung des Organismus durch zahnärztliche Werkstoffe ( und auch durch andere Noxen ) lässt sich nur durch eine so genannte Enttoxinierungskur
( Entgiftung, Ausleitung ) allmählich wieder abbauen.
Die Entgiftung muss individuell, je nach Symptomatik des Patienten,
durchgeführt werden. In der Regel werden Kombinationstherapien mit
homöopathischen, isopathischen, phytotherapeutischen und auch chemischen Mitteln
zum Einsatz kommen. Wichtig ist die individuell angepasste Entgiftungstherapie.
Ein "Kochrezept" gibt es nicht.
Da der Schweregrad der Belastung des Organismus individuell verschieden ist,
kann auch die Dauer der Entgiftung (Ausleitung) unterschiedlich lange sein.
Erwähnt werden muss auch die Möglichkeit, dass neben einer Belastung durch zahnärztliche Werkstoffe noch weitere Belastungsmomente vorhanden sein können, wie z.B. ein Herdgeschehen, seien es Zahnherde oder sonstige Herde und Störfelder oder andere chemisch - toxische, bakterielle, virale oder parasitäre Belastungen.
Oft liegt den Krankheitssymptomen ein multikausales bzw. multifaktorielles Geschehen zu Grunde, dessen Komponenten mit Hilfe der Systemdiagnostik/Prognos abgeklärt und therapiert werden kann.
Wie kann ein Werkstofftest durchgeführt werden
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten.
1. Schulmedizinisch über das Labor, so genanntes
Biomonitoring
- Epicutantest und/oder Lymphozytentransformationstest/Effektorzellstatus
2. Bioenergetische Testverfahren
- z. B.Prognos,
- Applied Kinesiology und andere


