Chronische Kieferostitis / Restostitis / NICO
Vergrößerung
Abb. Granulationsgewebe nach chirurgischer Entfernung. In der Regel sitzen in einer derartigen Region Bakterien, meistens Streptokokken.
Nach einer Zahnextraktion kommt es häufig zu Wundheilungsstörungen.
Irgendwann heilt die Wunde zu, aber im Kieferknochen selbst bildet sich kein normales Knochengewebe, sondern nur eine Art minderwertiges Ersatzgewebe (Granulationsgewebe)
Hauptgründe für eine schlechte Heilung
- Schlechte Abwehr
- reduzierte Immunlage
- Wundbehandlung mit unbiologischen Mitteln
- Infektionen durch Pilze und Bakterien
- Unmittelbare Nähe von Amalgamfüllungen
- Rauchen nach einer Operation
- Schlechter Zeitpunkt (energetisches Defizit)
Der Körper spürt aber dieses unvollständige Gewebe als Fremdkörper und möchte es irgendwie loswerden. Somit liegt der Organismus in einer ständigen Auseinandersetzung mit dieser Region, was letztendlich zu einer unnötigen Verpulverung körpereigener Energie – Reserven führt.
Weiterhin beeinflusst diese Stelle im Sinne der Resonanzketten wieder andere Organe, so dass diese geschwächt werden.
Wir sprechen dann von einem Herd oder Focus oder Störfeld.
Die dentale Entherdung bei chronisch
erkrankten Patienten
( auch Krebspatienten)
- Extraktion aller wurzeltoten Zähne und Wurzelreste.
- Gründliche Ausfräsung des periapikalen Kieferknochens.
- Chirurgische Sanierung der Restostitis.
- Falls Potentiale über 120 mV bzw. 3µA gemessen wurden, muss auch auf Vereinheitlichung der Metalle bzw. Austausch der Metalle bzw. Amalgamfüllungen gegen indifferentes Material gedrungen werden.
- Mesenchymreaktivierung, Matrixentgiftung durch Eigennosoden (Isopathie).
- Rehabilitation des Knochens durch Augmentation mit auf Verträglichkeit getestetem Knochenaufbaumaterial.
Die Therapie des Störfeldes
lokalisieren – eliminieren - rehabilitieren - stabilisieren
Tote und wurzelgefüllte Zähne, verlagerte Zähne, Wurzelreste und Fremdkörper,
chronische Knochenentzündungen auch chronische Entzündungen im
Leerstreckenkieferbereich müssen in der Regel chirurgisch saniert werden.
Störfeld lokalisieren
Anamnese im Sinne der Systemdiagnostik/TCM, Röntgendiagnostik, Detailaufnahme, OPG, DVT (Forensik). Feineinstellung der Störfelddiagnostik durch bioenergetische Messverfahren (Biofunktionsdiagnostik).
Störfeld eliminieren
Extraktion von toten Zähnen mit Knochensanierung, Eliminierung von Bakterien und Toxinen aus dem Knochen und den Zahnfleischtaschen, Austausch von Materialien.
Oral rehabilitieren
Defektauffüllung, Augmentation, Füllungstherapie und prothetische Versorgung mit getesteten Materialien nach präventiver/kurativerTestung, Langzeitprovisorien.
Immunsystem stabilisieren
Begleitende Maßnahmen zur Immunstabilisierung, Entgiftung und zur Ausheilung von Knochenwunden im Kieferbereich sind ein unerlässlicher Bestandteil einer kunstgerechten Störfeldsanierung.
Massive Antibiotikagaben sind in der Regel nicht
indiziert und führen lediglich zu einer vorübergehenden Unterdrückung des
Problems, aber nicht zu einer Ausheilung. Sie sind also keine echte Alternative.
Gelegentlich kann versucht werden über Injektion von homöopathischen Mitteln an
oder in das betroffene Kieferknochenareal eine Ausheilung der Prozesse zu
erreichen (Stabident-System).
Zur Zahnentfernung steht als Alternative die optimale, allerdings technisch und
wirtschaftlich aufwendige Erneuerung alter Wurzelfüllungen in Verbindung mit
einer Wurzelspitzenresektion zur Verfügung. Später kann nachgetestet oder
laboranalytisch (LTT/TOPAS-Test) bestimmt werden, inwieweit der
Störfeldcharakter des revidierten Zahnes sich gebessert hat.
Die Anwendung dieser Alternativen muss von der Intensität der systemischen
Entgleisung abhängig und von Fall zu Fall individuell diskutiert werden.
Die Stabident Methode
Ursprünglich wurde die Stabident – Methode in den USA entwickelt und dort als Anästhesie des Kieferknochens genutzt. Zusätzlich bringt die Anwendung, der Stabident – Methode erstaunliche Erfolge in der Behandlung der Restostitis oder der Zahnwurzelgranulome als Ergänzung und anstatt zu einer Wurzelspitzenresektion, manchmal auch, um eine Zahnentfernung zu verhindern. .
Dabei wird ein feiner Bohrer, mit langsamer Drehzahl nach vorausgehender Oberflächenanästhesie in den Kieferknochen schmerzlos eingebohrt. Anschließend wird ins Bohrloch eine Nadel an einer Injektionsspritze punktgenau eingeführt und die Medikamentenlösung in die Spongiosa-Knochenstruktur infiltriert.
Mit einer abgestimmten dünnen Kanüle können nun auch Sekrete abgesaugt und gezielt entzündetet Knochenhöhlen gespült werden. Fünf Sitzungen reichen in der Regel aus, den Zahnherd zu beseitigen.

Indikationen für Stabident
-
intraossale, isopathische Injektionstherapie im Kieferbereich bei
chronischen Kieferostitiden.
-
Alternative zur kieferchirurgischen Intervention
-
Bei dieser Methode wir mit einem speziellen Bohrer im Bereich der Kieferostitis
die Schleimhaut und die oberste Knochenschicht durchbohrt. -
Durch diese Perforation bringt man eine Kanüle ein und appliziert mit einer Spritze
eine Mischung aus Isopathika, Homöopathika, neuraltherapeutischer Anästhetika
(Procain) und die zuvor ausgetestete Nosode, direkt an den Kieferherd. -
Da chronische Kieferherde meist langbestehende Probleme sind, muss die
isopathische Stabidenttherapie langfristig, d.h. mehrmals durchgeführt werden.
Operationsvorbereitung zur Herdentfernung
Was können Sie tun, um sich optimal auf einen operativen Eingriff zur Herdentfernung vorzubereiten?
Beginnen Sie einen Tag vor der Operation mit der Einnahme von Arnica ( Nicht bei Korbblüter Allergie!) in der Potenz D12. Dieses nehmen Sie bitte auch weiter ein am Tag der Operation und weitere drei Tage nach der Operation. Bei starken Knochenläsionen sollten Sie dieses ergänzen mit Symphytum D12.
Bereits am Tag der Operation morgens und direkt vor der Operation unterstützen Sie ihren Organismus mit der Supplementierung von Proteasen wie Bromelain und Papain wie Traumanasedragees bzw. Wobenzym. Diese nehmen Sie bitte auch bis zu 8 Tagen nach der Operation ein.
Um sich nicht mit zu vielen Mitteln zu verzetteln, hat sich auch das Produkt Odonton Echtroplex bewährt. In diesem sind nicht nur Arnica und Symphytum, sondern noch weitere homöopathische Arzneien enthalten Dieses Produkt hat sich zudem bei der Behandlung dentaler Herde
und chronischer Kieferhöhlenentzündungen besonders bewährt.
Arzneilich wirksame Bestandteile von
Odonton Echtroplex
10 ml Arnica mont. D4
Blutungen aller Art
10 ml Calendula offic. D3
schlecht heilende Wunden, Defektwunden
10 ml Delphinium staph. D4
Schmerzen und Folgezustände nach
Verletzungen und Operationen
25 ml Echinacea purp. 25 ml
Schwere und fieberhafte Infektionen
10 ml Hepar sulf. D8
Entzündungen und Eiterungen der
Schleimhäute, lymphatische
Veranlagung
10 ml Kalium bichrom. D8
Schleimhautentzündungen der Atemwege
10 ml Kalium sulf. D8
Schleimhautentzündung
10 ml Symphytum offic. D6
Knochen- und Knochenhautverletzungen
Was wir im Rahmen der chirurgischen Störfeldsanierung sonst noch für Sie tun können!
Augmentation- Wiederaufbau von verloren gegangenem Knochen.
Unter Augmentation versteht man die Wiederherstellung von verloren gegangenem Knochen, also den Knochenaufbau.
Nach einer Zahnextraktion kommt es häufig zu Wundheilungsstörungen.
Irgendwann heilt die Wunde zu, aber im Kieferknochen selbst bildet sich kein
normales Knochengewebe, sondern nur eine Art minderwertiges Ersatzgewebe
(Granulationsgewebe, Restostitis, Nico).
In der Regel sitzen in einer derartigen Region Bakterien, meistens Streptokokken.
Um dies zu vermeiden kann die Alveole des entfernten Zahnes durch einen zweiten Eingriff gesäubert, mit Knochenersatzmaterial wieder gefüllt und mit einer Membran abgedeckt werden.
Die gefürchtete Restostitis wird somit vermieden und gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer späteren Implantation zur prothetischen oralen Rehabilitation.
Auch
für die stabile Lagerung einer Prothese ist eine harmonische Knochenoberfläche
äußerst wichtig. Prothesendruckstellen werden dadurch vermieden.
Knochenersatzmaterial erfüllt mit seiner porösen Struktur genau diese Voraussetzungen. So kann durch die Abheilungsphase bedingter Knochenverlust vermieden werden.
Körperverträgliches Knochenaufbaumaterial wird in den eigenen Knochen eingefügt.
Dann wird die Wunde mit einer heilungsfördernden Folie (Membran) abgedeckt. Nun
kann sich der Knochen unter der Membran wie unter einem schützenden Schirm
erholen und eine neue feste Knochenstruktur bilden.
Die Membran baut sich nach einiger Zeit vollständig ab oder wird einfach entfernt.
Homöo-Isopathie
Die Homöo-Isopathie ist eine konsequente Weiterentwicklung der
Homöopathie. Während die klassische Homöopathie "Ähnliches mit Ähnlichem" heilt,
erkennt die Homöo-Isopathie das "Gleiche" und hier insbesondere das "Eigene" als
höchstmögliche Steigerung des Ähnlichen an. Dazu werden ganz individuell
körpereigene Stoffe des Menschen zu seinem persönlichen homöo-isopathischen
Arzneimittel aufbereitet.
KSV von Homeda steht für Körper - Substanz- Verdünnung und ist eine Eigennosode
bzw. Autonosode. Durch die Aufbereitung der Körpersubstanzen nach dem von der
Firma Homeda entwickelten homöo-isopathischen Verfahren erhalten die Patienten
innerhalb kürzester Zeit ihr aktuelles persönliches Arzneimittel zur Entgiftung
der Schadnoxe.
Die Grundlage für die KSV bilden der aktuelle Gesundheits -
bzw. Krankheitszustand des Betroffenen sowie die chemischen Stoffe und Gifte,
die zur Zeit der Probenentnahme in den abgenommenen Körpersubstanzen vorhanden
sind. Entsprechend der Krankheitssymptomatik werden diese Substanzen im akuten
Zustand beim Patienten abgenommen.
Mit der KSV steht ein homöo-isopathisches Arzneimittel zur
Verfügung, das schon von der aufbereiteten Ursubstanz her dem Krankheitsbild
nicht nur ähnlich, sondern mit diesem absolut identisch ist. Jede einzelne KSV
ist somit einzigartig und einmalig wie der Patient selber, für den sie
aufbereitet wird.
Anders als bei herkömmlichen homöopathischen Arzneimitteln handelt es sich bei
der KSV um ein autologes und individuelles Arzneimittel, dessen Ausgangssubstanz
vom Patienten kommt und in Form einer Einzelanfertigung auch nur für diesen
hergestellt wird.
Als Ausgangssubstanzen für eine homöo-isopathische Aufbereitung eignen sich u.a. Blut, Urin, Stuhl, Sputum, Haare, Tumor-Gewebe, Plazenta, Muttermilch, Sperma, Warzen, Hühneraugen, Hautschuppen und Sekrete.
Für die Zahnmedizin bietet sich die KSV zur weiteren
Entgiftung durch die Aufbereitung gezogener Zähne und Gewebesubstrate nach
chirurgischen Eingriffen bei der Kieferostitis/Restostitis an. Ein weiterer
Vorteil besteht in der Gewebeentgiftung bei Werkstoffen und
Werkstoffbestandteilen wie Methylmethacrylaten, Benzoylperoxiden, Formaldehyden,
etc. Ebenfalls können Belastungen durch Narkosemittel oder Lokalanästhetika
ausgeleitet werden
Weitere Informationen unter

