
Augmentation - Knochenaufbau und Knochenregeneration
Starke und schöne Zähne fördern Ihr Wohlgefühl und Selbstvertrauen und steigern Ihre persönliche Attraktivität. Dies gilt sowohl für den privaten Bereich, aber auch für den beruflichen Alltag.
Aus diesem Grund planen verantwortungsbewusste Zahnärzte und Kieferchirurgen heute sehr genau, wie fehlende Zähne ersetzt und erkrankte Zähne am besten behandelt werden können, um Ihre Lebensqualität zu erhalten oder wieder zurückzugeben.
In einer Vielzahl von Fällen sind die natürlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implantation nicht gegeben.
Bei diesen Patienten ist neben der Implantation ein begleitender Knochenaufbau erforderlich. Dabei kann es sich um minimale lokale Maßnahmen zur Verbreiterung des geschwundenen Kieferknochens handeln, aber auch um umfangreiche Knochentransplantationen, sofern der Knochenschwund weit fortgeschritten ist.
Mit einer Behandlung zur Knochenrekonstruktion können Funktion und Ästhetik Ihrer Zähne sichergestellt werden. Hierbei greifen wir auf natürliche Materialien zurück, die seit vielen Jahren erprobt und von uns individuell getestet werden.
Der menschliche Knochen besitzt die Fähigkeit zu regenerieren, das heißt, fehlenden Knochen selbst wieder aufzubauen.
Augmentation aus ganzheitlicher Sicht
Zahnextraktionen und Kieferoperationen hinterlassen einen sehr großen Defekt im Kieferknochen. Das stellt oft für prothetische Ästhetik und die Insertion von Implantaten ein Problem dar. Daher ist es sinnvoll den entstandenen Knochendefekt mit Knochenersatzmaterial aufzufüllen.
Weiterhin kommt es nach einer Zahnextraktion häufig zu Wundheilungsstörungen.
Vor allem, wenn die Zähne wurzelbehandelt oder beherdet waren.
Irgendwann heilt die Wunde zwar zu, aber im Kieferknochen selbst bildet sich kein normales Knochengewebe, sondern nur eine Art minderwertiges Ersatzgewebe (Granulationsgewebe) .
In der Regel sitzen in einer derartigen Region Bakterien, meistens Streptokokken. Die Entstehung einer Restostitis (Knochenentzündung) oder die Ausbildung der gefürchteten Nico (Neuralgien induzierende Cavernen Osteonekrose) ist möglich.
Um dies zu vermeiden kann die Alveole des entfernten Zahnes durch einen zweiten Eingriff , meist zwei Wochen nach der Extraktion, gesäubert, mit Knochenersatzmaterial wieder gefüllt und mit einer Membran abgedeckt werden.
Nun kann sich der Knochen unter der Membran wie unter einem schützenden Schirm erholen.
Die gefürchtete Restostitis wird somit vermieden und gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer späteren Implantation.
Auch für die stabile Lagerung einer Prothese ist eine harmonische Knochenoberfläche äußerst wichtig. Prothesendruckstellen werden dadurch vermieden.
Bevor man sich für einen chirurgischen Eingriff zum Knoichenaufbau bzw. zur Knochenregeneration entscheidet, sollte die Leerstrecke des Operationsgebietes im Sinne der systemischen Zahn- Organbeziehung auf energetischer Basis durch ein geeignetes bioenergetisches Verfahren (Biograf) überprüft werden. Dies erhöht die Sicherheit einer komplikationslosen Einheilung des Augmentates.
GBR-Technik ( guided bone regeneration)

Abb. Bio-oss Knochenersatzmaterial und resorbierbare Membran
Die gesteuerte oder geführte
Knochenregeneration (GBR-Technik, guided bone regeneration) stellt heute
einen integralen Bestandteil in der Implantologie dar und beschreibt die
knöchern-regenerative Auffüllung von Knochendefekten unter Anwendung von
Membranen. Die Methode basiert auf dem Phänomen, dass unter der Membran genügend
Raum für ein Koagulum mit Augmentat zur Verfügung gestellt wird, in den
Knochenzellen und Knochengefäße einsprossen können. Während dieser
Knochenregeneration werden Bindegewebe und Epithelzellen ausgeschlossen. Dabei
finden sowohl resorbierbare als auch nicht resorbierbare Membranen Anwendung.
Patientenaufklärungsbogen Bio Oss.pdf

